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Reisebericht live |


16:00 Uhr kamen wir dort an. Nach einer kleinen Pause ging es weiter Richtung Sterzing, wo wir wieder einen Campingplatz aufsuchten. Hier konnten wir nun die ersten Bilder aufladen.

Danach haben wir vor der Kirche unsere Radbekleidung angezogen und sind gegen 10:00 Uhr Richtung Brixen abgefahren. Bei strahlendem Sonnenschein und gefälligem Gefälle konnten wir Brixen innerhalb einer Stunde bei einem 30er Schnitt hinter uns lassen.
Zwischendurch gab's natürlich eine Kaffeepause und eine Schmierung mit reichlich Sunblocker. Bei zügiger Fahrt erreichten wir Bozen gegen 14:00 Uhr. Nach einer kurzen Besprechung beschlossen wir doch noch ein wenig weiterzufahren.
Daraus sind letztendlich runde 50 km geworden. Unterwegs kühlten wir uns mit leckerem Eiscream und kauften noch ein wenig Obst ein. Gegen 18:00 Uhr erreichten wir einen Campingplatz in Lavis ca. 10 km vor Trento.
Johannes H. war ziemlich kaputt. Unsere Moskitozelte kamen zum Einsatz. Vor dem Schlafengehen gönnten wir uns noch ein Teller Makkaroni und einen guten Landwein.
Tagesetappe: 126 km
Im Supermarkt kauften wir Lebensmittel für den Abend und den folgenden Morgen. Wegen der großen Hitze machten wir gegen 18:00 Uhr ca. 20 km vor Verona Schluss und suchten eine ländliche Unterkunft. Wir fanden an einer Kirche fließendes Wasser und konnten unsere Wassersäcke befüllen.Dann verzogen wir uns tief in eine Weinplantage direkt neben einem Fluss und schlugen dort unser Lager auf.
Die eigene Dusche dabei zu haben, ist sehr empfehlenswert.
Nach dem Duschen stellten wir unsere Zelte auf.
Spezielles Radzubehör ist später in Griechenland und in der Türkei sicher wesentlich schwerer zu bekommen, als hier in Italien. Wir stärkten uns mit frischem Obst und machten einige Fotos (z. B. "Dackel im Rollstuhl").
Inzwischen haten wir 34°C im Schatten, also eine angenehme Reisetemperatur. Und so machten wir uns wieder auf den Weg. Gegen 13:30 Uhr erreichten wir Legnago. Leider machen die Geschäftsleute hier bis 15:00 Uhr Siesta. So mussten wir bei der größten Nachmittagshitze mit etwas heißer Brühe in unseren Wasserflaschen weiter nach Badia. Dort angekommen, haben wir uns im klimatisierten Vorraum eines Supermarktes niedergelassen um ein wenig abzukühlen und auch etwas Kühles in der Kehle zu spüren. Dann ging es weiter nach Ferrara.
Durch die extreme Hitze geschlaucht, legten wir zwischendurch eine einstündige Siesta ein. Gegen 18:45 Uhr erreichten wir - ziemlich erschöpft - den Campingplatz von Ferrara. Zum Ausradeln fuhren wir mit den Rädern, jedoch ohne Gepäck (herrlich!!!), in die City von Ferrara. Den Abend ließen wir in einer Trattoria bei mehreren Gläsern Rotwein ausklingen.
Tagesetappe: 146 km
Dann weiter Richtung Ravenna. Unterwegs gab's Alfonsine, ein wenig Obst und Joghurt zur Stärkung ein. In dem Laden dort hileten uns die Italiener für etwas "crazy", als wir von unserem Reiseziel erzählten.
Gegen 13:00 Uhr Ankunft in Ravenna . Zeit für den Internetpoint,
um wieder mal Bilder und Bericht abzuschicken. Jetzt noch ein Break - wegen der mörderischen Hitze - bis 16:00 Uhr, dann wollen wir nach Ravenna weiterfahren. Bisher gefahrene Strecke : 80 km.
Ansonsten kann man sich leicht einen Darmvirus einfangen. Bei nochmals gedrosselter Fahrt mit vielen Pausen erreichten wir Ancona gegen 15:45 Uhr.
Dort wollten wir ein Medikament gegen die Magenschmerzen besorgen, leider ohne Erfolg. Auch die Apotheken lassen hier bis 16:30 Uhr die Rolladen geschlossen. Eine warme Cola brachte dann ein wenig Linderung für den Magen. Gegen 16:30 Uhr kamen wir am Hafen von Ancona an und besorgten uns die Tickets für das nächste auslaufende Schiff (Abfahrt 17:00 Uhr), machten die Räder auf dem Schiff fest und schlugen unser Lager für die kommende Nacht auf dem Oberdeck auf. Auch unsere Uhren stellten wir schon auf die griechische Zeit um (+ 1 Stunde) und hauten uns nach nur einem Bier aufs Ohr.
Tagesetappe: 116 km