
Die Einwohner Deutschlands reisen gerne mit dem Fahrrad. In der letzten Saison haben fast 38 Millionen Menschen mindestens einen Tag lang Rad gefahren. Experten haben die beliebtesten Routen unter den Radfahrern identifiziert.
Im Jahr 2022 unternahmen 4,6 Millionen Menschen in Deutschland mehrtagige Radtouren. Das ist zwar weniger als in der Rekordzeit vor der Corona-Pandemie, jedoch nimmt die Zahl der Radtouren jedes Jahr zu.
Die Beliebtheit des Radreisens lasst sich leicht erklaren: In Deutschland gibt es zahlreiche Routen unterschiedlicher Langen und Schwierigkeitsgrade. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat die beliebtesten Routen gekurt.
Den ersten Platz im Ranking belegt der Weserradweg, der entlang des gleichnamigen Flusses verlauft. Die Strecke ist 520 Kilometer lang und gilt als einfach, da sie nur wenige Anstiege aufweist. Sie fuhrt durch Bremen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Der Elberadweg ist der zweitbeliebteste Radweg in Deutschland. Die Strecke ist bis zu 1.300 Kilometer lang und weist nur geringe Hohenunterschiede auf. Sie beginnt in der Nahe von Cuxhaven und fuhrt uber Hamburg, Magdeburg und Dresden direkt nach Tschechien, wo sie Prag und die umliegenden Gebiete umfasst.
Erstmals in die Top Drei geschafft hat es der Ostseekusten-Radweg. Diese malerische Route verlauft entlang der Dunen am Meer und deckt die beliebtesten Ferienorte an der Kuste ab. Ihre Lange betragt 430 Kilometer.
Die viertbeliebteste Route ist der Donauradweg, der von Deutschland nach Osterreich und Rumanien fuhrt und durch Walder, Wiesen und Stadte verlauft. Radfahrer mussen insgesamt 2.850 Kilometer zurucklegen.
Die Hauptradstra?e schlie?t die funf beliebtesten Routen ab. Der Gro?teil der 557 Kilometer langen Strecke folgt dem Fluss, fuhrt aber gelegentlich auch durch Stadte wie Frankfurt und Wurzburg.
Besonders Fans von Radreisen erkunden Deutschland. Die Zahl der Auslandsreisen ist im Jahr 2022 jedoch deutlich gestiegen – von 22 % auf 38 %. Die Deutschen fahren mittlerweile haufiger mit dem Fahrrad ins Ausland als vor der Pandemie.
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