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Radwallfahrt Sommer 2017

Übersichtskarte




Herzlich willkommen. Es freut mich, dass Du/Sie mich auf meiner Reise begleitest/begleiten. Ich möchte Dich/Sie bitten, mit mir um eine gesegnete, frohe Fahrt und eine glückliche Heimkehr zu beten. Auch ich werde auf der Fahrt und an den Wallfahrtsorten Deine/Ihre Anliegen im Gebet vor Gott tragen.  Auch diese Fahrt habe ich den hll. Engeln anvertraut.

Auch auf dieser Tour möchte ich verschieden Wallfahrtsorte aufsuchen. Die Auswahl ergibt sich aber erst während der Fahrt.

Montag, 19.06.
Der erste Radfahrtag ist geschafft. Am Donnerstag habe ich noch den ganzen Tag "rumgepackt" und bin dann gegen 17 Uhr nach Ulm aufgebrochen. Da ich mir den Stress am Morgen ersparen wollte, habe ich im Intercityhotel übernachtet. Der größte Komfort bestannd darin, dass ich am Morgen mein Rad plus Gepäck direkt vom Empfang auf den Bahnsteig schieben konnte, wo mein Zug nach München stand. Dort hatte ich auch genügend Zeit eingeplant, um in Ruhe in den IC nach Berlin einsteigen zu können. Die Fahrt verlief reibungslos, und in Berlin war ich - wie im vergangenen Jahr - wieder Gast bei Franz Georg.



Heute ging es dann gegen 11 Uhr voll zur Sache. Zugegeben, ein wenig aufgeregt bin ich da schon. Was wird mich auf der Reise erwarten? Hält das Rad durch - und ich auch? Wie wird es mit den Übernachtungen? Na ja, in Strausberg wollte ich eigentlich nach 40 km Schluss machen und einen gemütlichen Nachnittag/Abend verbringen, aber leider fand ich keine freie Pension, aber ein nettes Café.

 
Dann fuhr ich weiter und fand eine günstige Pension auf einem Pferdehof. Ich habe mir fest vorgenommen, voll auf die Hilfe der hll. Engel zu vertrauen und mir keine Sorgen (s. o.) zu machen. Hier auf dem Pferdehof ist es sehr nett. Es gibt sogar WLAN.




Dienstag, 20.06.


Wie gestern hochsommerliches Wetter. Aber heute gab es Probleme mit der Navigation. Ich habe einmal den ausgedruckten Michelinplan, nach dem ich anfangs fuhr. Aber da die Beschilderung nicht oft damit übereinstimmte, benutzte ich dann meine Garmin-Navigation im Smartphone. Das Ergebnis: Ich bin ca. 20 km im Kreis gefahren. Garmin bevorzugt eindeutig sehr radfahrerfreundliche Routen, während Michelin weniger darauf wertelgt. Auch heute wollte ich frühzeitig Schluss machen, aber in Seelow gab es keine freien Zimmer. Im Tourismusbüro vermittelte man mir ein Zimmer 15 km entfernt in Golzow (Pension Wagner), aber da es auf meiner Route lag, war das kein Problem.

Mittwoch, 21.06.

Bei wieder gutem Wetter über die Grenze gefahren. Aber dann wurde es leider recht unangenehm. Bei einem Einkauf ist mir das Rad umgefallen und der hintere Ständer hat sich verbogen. Keine Katastrophe, weil sonst nichts passiert ist - selbst der Spiegel hat keinen Schaden genommen - aber äußerst lästig. Man kann das Rad auf freier Strecke nicht mehr abstellen und muss immer einen Baum oder sonst eine Gelegenheit finden, um es anzulehnen. Aber ich fand bald ein Fahrradgeschäft. Der Besitzer dort war aber recht unfreundlich und hat sich gar nicht um eine Lösung bemüht. Ein paar Meter weiter gab es eine Autowerkstatt, wo ich mein Glück versuchte. Die Manschaft war äußerst freundlich, und ein Mechaniker hat sich sehr um eine Lösung bemüht. Nachdem der Ständer beim Geradebiegen gebrochen war, schweißte er ein neues Stück ein, und es sah alles so aus, als sei das Problem gelöst. Leider musste ich später festsellen, dass der Ständer zu stark nachgab, so dass ich ihn nicht benutzen konnte. Trotzdem einen herzlichen Dank an die freundliche und hilfsbereite Mannschaft dort. Ich fuhr dann weiter bis Wilnica. Ein abgelegenes Hotel, das ich aufgesucht hatte, war geschlossen. Eine freundliche Frau telefonierte für mich aber in den Ort und reservierte ein Zimmer. Ich hatte die Adresse in mein Navi eingeben, aber plötzlich war sie weg. Noch nicht einmal den Namen des Hotels kannte ich. Eine Polizeistreife kontrollierte dann noch meinen Ausweis, und da ich wenigstens noch die Telefonnummer des Hotels hatte, fand ich es schließlich doch noch (Hotel Wilnica).

Donnerstag, 22.06.

Heute bin ich nur bis Gorzów gefahren, wo ich an den Feiertagen (Hochfest Herz Jesu und Geburt Johannes des Täufers) und am Sonntag die hl. Messe mitfeiern möchte. Die Quartiersuche kam nur schleppend voran. Ich suchte nach einer Touristinformation, aber niemand kannte eine solche. Schließlich geriet ich an eine sehr nette Dame, die englisch sprach  und sich sofort meiner annahm. Zunächst ging sie ins Postamt, um zu erfragen, ob es eine Touristinformation gibt. Anscheinend nicht. Aber sie hatte die Adresse eines Reisebüros. Dort trug sie der Angestellten mein Anliegen vor. Auch diese Dame war äußerst hilfsbereit und telefonierte etliche Hotels ab. Wegen einer Sportveranstaltung in der Stadt, sah es ziemlich schlecht mit einer Unterkunft aus. Doch schließlich fand sie ein Zimmer für mich (Hotel Gorzów), zwar etwas außerhalb, aber mit einer guten Busverbindung in die Innenstadt. Ich habe auch mit meinem Radhändler telefoniert. Er will mir einen neuen Fahrradständer hier ins Hotel schicken. Vermutlich dürfte er bis Montag wohl noch nicht dasein, so dass ich noch einen oder zwei Tage anhängen muss.




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